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Gernot Grube

Rollen:
Interdisziplinäres Labor

Gernot Grube war bis 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschergruppe »Bild – Schrift – Zahl« am Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik (Humboldt-Universität zu Berlin). Sein Hauptinteresse galt dem Einfluss des Computers auf Schriftphänomene und in diesem Zusammenhang der Entfaltung des Begriffs der autooperativen Schrift. Seit 2008 ist er in Berlin und in São Paulo als freischaffender Forscher tätig. Seine Interessenschwerpunkte sind Themen Sozialer Erkenntnistheorie, die Rätsel des menschlichen Symbolvermögens sowie eine Theorie der Gebärde für eine Interpretation bildnerischer Werke aus dem Jungpaläolithikum. Er hat in Kooperation mit der Kolleg-Forschergruppe Bildakt und Verkörperung das bis dahin unveröffentlichte Manuskript »Ikonographie der quaternären Kunst« von Max Raphael für eine Publikation vorbereitet und kommentiert (erschienen 2013).