Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik

Zentralinstitut der Humboldt-Universität zu Berlin

Objektlabor

Raviv Ganchrow_WhaleRefractions
Raviv Ganchrow: Whale Refractions - Hydrophone Production

Open Lab für Körper und Objekte

Das Objektlabor am Zentrum für Kulturtechnik bietet Raum für innovative Forschung und Lehre an der HU Berlin, in der materielle Praktiken und körperzentrierte Zugänge im Fokus stehen. In der Tradition der Kulturtechnikforschung am Zentralinstitut geht es dabei um Praktiken der Produktion, Vermittlung und Verarbeitung von Wissen. Hierbei spielt der Wissensaustausch mit der Gesellschaft und der Einbezug außeruniversitärer Wissensträger:innen und verschiedener Arten des Wissens eine zentrale Rolle.  

In diesem Raum wie auch im benachbarten Tieranatomischen Theater wurde vor allem am Tierkörper gelehrt und dabei immer schon handwerkliches mit akademischem und gestalterischem Wissen verbunden. Heute finden ganz unterschiedliche Lehr-, Forschungs- und Veranstaltungsformate im Objektlabor statt-    z.B. Performances, Installationen, künstlerisch-wissenschaftliche Versuchsanordnungen und partizipative Formate. Zur Grundausstattung des Objektlabors gehören neben einer Nassstrecke und einem Abzug für Experimente auch ein Tanzboden für performatives und körperzentriertes Arbeiten. Ausstellungsvitrinen an einer Wandseite ermöglichen die Präsentation von ausgewählten Objekten aus Lehrsammlungen der HU oder andere Objekte/Materialien, die dadurch projektbezogen sichtbar und verfügbar werden. Bei der Durchführung von Lehr- und Veranstaltungsformaten, die einen transdisziplinären oder partizipativen Charakter haben, unterstützt das Team vom Kompetenzfeld Wissensaustausch mit der Gesellschaft.

Kontakt: Leonie Kubigsteltig (Leitung Objektlabor)

Physik Tanzen in der Grundschule: Projektwoche WisTanz

In der Woche vom 13. bis 17. April fand der Workshop “WisTanz” in Kooperation mit einer 6. Klasse der Grundschule Neues Tor statt. Mit diesem Projekt beginnt das Zentrum für Kulturtechnik (ZfK) eine Zusammenarbeit mit der Staatlichen Europa-Schule Deutsch-Portugiesisch, die in der unmittelbaren Nachbarschaft zum Campus Nord der Humboldt-Universität liegt.

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Lernen und Lehren mit der Gesellschaft: offene Veranstaltungen und Seminare

In Lehrveranstaltungen des Förderprogramms „Lernen und Lehren mit der Gesellschaft“ erkunden Lehrende und Studierende, wie Lernen in und mit der Gesellschaft gestaltet werden kann und öffnen die Kurse für eine beite Teilnahme. Veranstaltungsreihe zum Archiv „The Fifth Wall – Navina Sundaram“ In Kooperation mit Akteur*innen aus Bildungsarbeit, künstlerischer Film- und

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Lernen und Lehren mit der Gesellschaft: Unterstützung für Kurse im Sommersemester 2026

Die Ausschreibung für unser Förderprogramm “Lernen und Lehren mit der Gesellschaft” fürs Sommersemester 2026 ist jetzt geöffnet. Bei Interesse bewerben Sie sich gerne bis zum 18.01.2026! Das Programm „Lernen und Lehren mit der Gesellschaft: Transdisziplinäres Kursprogramm“ unterstützt Lehrende fachübergreifend dabei, wissenschaftliche Fragen und Seminararbeit in Kooperation mit der Gesellschaft zu

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Ein dekoloniales Quartett zu den Benin-Bronzen: Interview mit Vincent Leonhardt

Einblicke in das Programm „Lernen und Lehren mit der Gesellschaft“ Das folgende Interview führte Marlene Lüdorff, studentische Hilfskraft am Zentrum für Kulturtechnik, mit Vincent Leonhardt, Teilnehmer des Seminars Overloaded – Interimperial Entanglements of Material and Photographic Collections im August 2025. Das Master-Seminar wurde im Sommersemester 2025 am Institut für Europäische Ethnologie unter

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Lernen und Lehren mit der Gesellschaft im Wintersemester 2025/26

Wir freuen uns, dass dieses Wintersemester 9 Seminare durch das Förderprogramm „Lernen und Lehren mit der Gesellschaft“ mit einem Seed Funding von bis zu 1.000 Euro sowie inhaltlicher Beratung und methodischer Begleitung durch das Kompetenzfeld Wissensaustausch mit der Gesellschaft unterstützt werden können. Falls Sie sich auch für eine solche Förderung

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WisTanz an der Grundschule

In den Herbstferien 2025 wird „WisTanz“ erstmals an der Kolumbus-Grundschule durchgeführt. Hierfür arbeitet die Choreografin Irina Demina mit der theoretischen Physikerin Prof. Valentina Forini von der Humboldt-Universität zusammen. Gemeinsam mit Schüler*innen der 3. Klasse wird ein Workshop gestaltet, in dem die Kinder mit dem eigenen Körper erleben, wie kleinste Teilchen

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