Archiv der Kategorie: Veranstaltung

Einladung HZK-CARMAH-Kolloquium am 08. November 2021, 14 Uhr, Online

Das nächste Kolloquium des HZK findet am 08. November 2021 um 14 Uhr statt und alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Die Veranstaltung wird virtuell durchgeführt.
Zugangsdaten für die Videokonferenz erhalten Sie auf Anfrage per E-Mail an oliver.zauzig@hu-berlin.de.

Das Kolloquium ist von nun an eine gemeinsame Veranstaltung des Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik (HZK) und des Centre for Anthropological Research on Museums and Heritage (CARMAH).

Sarah Wagner stellt ihre kürzlich an der Universität Erlangen-Nürnberg eingereichte Dissertation vor, in der sie die Kunst- und Wunderkammer in der musealen Ausstellungspraxis untersuchte. Den Ausgangspunkt bildete der Boom solcher Ausstellungen um das Jahr 2000, der Anlass zur Frage gab, warum Kunst- und Wunderkammern so zahlreich wieder auferstehen, inwiefern sie sich voneinander unterscheiden und letztlich, was diese Ausstellungen noch mit dem historischen Sammlungstyp verbindet.
Informationen zu Sarah Wagner: https://www.kunstgeschichte.phil.fau.de/person/15380/#collapse_1

Der Vortrag wird in deutscher Sprache gehalten.

„Stretching Materialities“ – Ausstellungseröffnung im Tieranatomischen Theater

Tieranatomisches Theater der Humboldt-Universität zu Berlin
Campus Nord, Philippstraße 13, Haus 3
Eröffnung Donnerstag, 16. September 2021, 18:00–20:00 Uhr

18 Uhr Begrüßung und Empfang vor dem Tieranatomischen Theater.

Begrüßungsreden von:

  • Prof. Dr. Wolfgang Schäffner (Sprecher des Exzellenzclusters »Matters of Activity«)
  • Prof. Dr. Sharon Macdonald (Direktorin des Hermann von Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik)
  • Felix Sattler (Leitung & Kurator des Tieranatomischen Theaters)
  • Prof. Dr. Claudia Blümle und Clemens Winkler (Projektleiter von »Object Space Agency«) gemeinsam mit dem Kurator:innenteam von »Object Space Agency« und Gästen.

Im Anschluss kann die Ausstellung bis 20:30 Uhr in verschiedenen Zeitfenstern erkundet werden.

Die Ausstellung wird von Freitag, 17. September 2021 bis Ende Januar 2022, jeweils Mo–Fr von 14–18 Uhr geöffnet sein. Ausführliche Informationen zur Ausstellung und Veranstaltungen wie interaktive Führungen und Workshops sind auf der Website einzusehen:
stretching.matters-of-activity.de/

Bitte beachten Sie, dass als Voraussetzung für einen Besuch die 3G Regelung gilt: getestet, geimpft oder genesen. Es ist keine Voranmeldung erforderlich, die Registrierung erfolgt vor Ort.

Sortiermaschinen. Die Neuerfindung der Grenze im 21. Jahrhundert

Entgrenzung – so lautet das große Narrativ der Globalisierung: Grenzen werden durchlässiger, grenzüberschreitende Mobilität entwickelt sich zur universellen Erfahrung, Staaten sind immer weniger in der Lage, die eigenen Grenzen effektiv zu kontrollieren. Steffen Mau zeigt in seinem neuen Buch „Sortiermaschinen. Die Neuerfindung der Grenze im 21. Jahrhundert“ (Edition Mercator, CH Beck 2021), dass diese Sichtweise trügt: Vielerorts ist es zu einer neuen Fortifizierung gekommen, zum Bau neuer abschreckender Mauern und militarisierter Grenzübergänge. Grenzen werden zudem immer selektiver und – unterstützt durch die Digitalisierung – zu Smart Borders aufgerüstet, und die Grenzkontrolle hat sich räumlich massiv ausgedehnt. Grenzen sind nach wie vor machtvolle Sortiermaschinen und erfüllen heute ihre Filterfunktion effektiver denn je – zudem als globale und hoch diversifizierte Unternehmung. Nirgends tritt das Janusgesicht der Globalisierung deutlicher zutage als an den Grenzen des 21. Jahrhunderts.

Der Soziologe Steffen Mau (Humboldt-Universität zur Berlin) diskutiert die Thesen seines Buches mit der Migrationsforscherin Naika Foroutan (Berliner Institut für empirische Integrations-und Migrationsforschung -BIM und dem Philosophen Stefan Gosepath (Freie Universität Berlin). Die Veranstaltung wird von der Journalistin Christiane Hoffmann (Der Spiegel) moderiert.

Eine Veranstaltung der Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit dem Verlag C.H. Beck, dem Exzellenzcluster Contestations of the Liberal Script – SCRIPTS und der Stiftung Mercator.

26.08.2021, 19:00 bis 20:30 Uhr
Humboldt Labor im Humboldt Forum
Schloßplatz
10178 Berlin

Eintritt frei, Anmeldung erforderlich – kostenfreie Tickets ab ca. 14 Tage vor Veranstaltung über die Webseite des Humboldt Forums.

Foto: Steffen Mau (c) HU/Matthias Heyde

Helmholtz Voocaal – Kammeroper

Jan-Peter E.R. Sonntag: HELMHOLTZ VOOCAAL

Kammeroper, 26. August – 1. September 2021. Premiere: 26. August 2021, 20 Uhr

Eine apparative und installative Kammeroper in 3 Akten und Räumen des TA T anlässlich des 200. Geburtstags von Hermann von Helmholtz.

Am 31. August 2021 jährt sich der 200. Geburtstag des studierten Militärchirurgen, Amateurmusikers, Anatomen, Physiologen, experimentellen und theoretischen Physikers und Philosophen Hermann von Helmholtz. Mit seiner „Lehre von den Tonempfindungen als physiologische Grundlage für die Theorie der Musik“ versucht Helmholtz bereits 1862, nicht nur die Ästhetik der Musik auf einer naturwissenschaftlich-physiologisch und physikalisch-akustischen Basis neu zu fundieren, sondern er entwickelt auch selbst die Apparate, die seine Theorie für ihn und andere auch sinnlich nachvollziehbar werden lassen. Und er fordert seine Leser auf seine akustischen Experimente nachzuvollziehen.
Die Konzerte finden jeweils als geführter Parcours für Kleingruppen gemäß geltender Infektionsschutzbedingungen statt. Beginn des Parcours am 27. und 28. August alle dreißig Minuten (zu jeder vollen Stunde und halben Stunde, s.u.) ist jeweils an der Open Humboldt-Hauptbühne auf dem Campus Nord.

Salon Helmholtz: Stimme und Stimmung

Wie hören wir? Wie hängen die Töne von Musikinstrumenten, die Stimmungen der Dieser und ihre Klangfarben mit den Empfindungen von Konsonanz und Dissonanz zusammen? – wie Musik und Mathematik? – Wie das naturwissenschaftliche Wissen mit Musik und Philisophie? Mit diesen Fragen beschäftigte sich Hermann von Helmholtz (1821–1894), einer der letzten Universalgelehrten des 19. Jahrhunderts, dessen Statue heute unter anderem den Hof der Humboldt-Universität schmückt. In seiner Forschung verband er Naturwissenschaft, Philosophie und Musiktheorie. Dazu experimentierte er mit Klavier und Stimme und entwickelte Apparate, die seine Theorie nicht nur in Wort und Schrift fassten. Sie sollte für ihn und andere auch experimentell nachvollziehbar werden – verstehen als hören und erfahren. Der Berliner Salon seiner Frau Anna bot ihm (und anderen „Superstars“ der Wissenschaft jener Zeit) eine geschätzte Bühne. Anlässlich von Helmholtz 200. Geburtstag wird dieses Format an einem besonderen Ort, dem denkmalgeschützten Objektlabor des Hermann von Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik, wiederbelebt.
Der Salon ergänzt die Aufführungen von HELMHOLTZ VOOCAAL und bietet einen Blick hinter die Kulissen sowie einen praktisch-theoretischen Dialog von Kunst und Wissenschaft. An und mit historischen sowie neu geschaffen Instrumenten wird Helmholtz Wirken von Jan-Peter E.R. Sonntag gemeinsam mit namhaften Wissenschaftler:innen (27.8.: Prof. Dr. Julia Kursell, 28.8., Dr. Christopher Li, 31.8, Prof. Dr. Viktoria Tkaczyk) diskutiert. Moderation: Felix Sattler (Kurator Tieranatomisches Theater). Dauer: ca. 75min. Ort: Objektlabor des HZK (Gerlachbau, Campus Nord).

Weitere Informationen und Anmeldung: https://tieranatomisches-theater.de/project/kammeroper-26-august-1-september-2021-premiere-26-08-2021-20-uhrjan-peter-e-r-sonntag-helmholtz-voocaal/

Foto: Jan-Peter E.R. Sonntag: Helmholtz Voocaal. © N-Solab

Einladung HZK-Kolloquium am 06. September 2021, 14 Uhr, online

Das nächste Kolloquium des HZK findet am 06. September 2021 um 14 Uhr statt und alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Die Veranstaltung wird virtuell durchgeführt.
Zugangsdaten für die Videokonferenz erhalten Sie auf Anfrage per E-Mail an oliver.zauzig@hu-berlin.de.

„Neues zum langen Hals der Giraffe: sammlungs- und bildbasierte Forschung in der Vergleichenden Zoologie“

Der Professor für vergleichende Zoologie und Leiter der Zoologischen Lehrsammlung der Humboldt-Universität John Nyakatura wird am Beispiel einer kürzlich veröffentlichten Studie zur Evolution der faszinierend langen Hälse der Giraffen, die integrative Arbeitsweise in der Vergleichenden Zoologie und funktionellen Morphologie vorstellen. Zum Einsatz kommen verschiedene bildgebende Verfahren sowie Modellierungsansätze, die aus den Ingenieurswissenschaften übernommen wurden. Die Grundlage für diese Forschung bilden allerdings die „Archive der Biodiversität“ in Form der großen wissenschaftlichen Sammlungen, aber auch die unzähligen kleineren, oft universitären Sammlungen in einer zunehmend vernetzten Welt.

Informationen zur Zoologischen Lehrsammlung im Portal Wissenschaftliche Sammlungen: https://portal.wissenschaftliche-sammlungen.de/SciCollection/1323

Nach der Natur – Eröffnungsausstellung des Humboldt Labors

Die Humboldt-Universität zu Berlin eröffnet am 20. Juli 2021 das Humboldt Labor mit der Auftaktausstellung „Nach der Natur“.

Die Ausstellung im Humboldt Forum befasst sich mit den Wechselwirkungen zwischen Klimawandel und Biodiversitätsverlust sowie den weltweiten Krisen demokratischer Ordnungsprinzipien. Anhand einer Vielzahl von Stimmen aus der wissenschaftlichen Forschung thematisiert sie die Auswirkungen menschengemachter globaler Umweltveränderungen. Der Titel der Ausstellung bezieht sich gleichermaßen auf die Zerstörung von Arten und Ökosystemen wie auf den Gedanken des „von der Natur Lernens“. Die Ausstellung umfasst ein Foyer mit 150 qm und einen Hauptsaal mit 600 qm und befindet sich im Ersten Obergeschoss des Humboldt Forums.

Der Besuch ist kostenlos, Zeit-Slots können ab dem 13. Juli über das Humboldt Forum gebucht werden.

HU-Podcast: „Hermann von Helmholtz war ein Popstar“

Ein Gespräch mit Daniel Tyradellis und Felix Sattler über einen der schillerndsten Wissenschaftler des 19. Jahrhunderts, dessen 200. Geburtstag die HU diesen Sommer im Rahmen des Open Humboldt Festivals feiert.

Wissenschaftliche Fragen und Gedanken so zu formulieren, dass sie wirklich jeder versteht, ist eine Wissenschaft für sich – und Hermann von Helmholtz war einer der besten in diesem Fach. Das sagt Prof. Dr. Daniel Tyradellis, Wissenschaftler und Kurator am Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik der Humboldt-Universität.

Die Vermittlung von Lehre als eigene Disziplin werde heute oft unterschätzt, sagt Daniel Tyradellis. Zu den Vorträgen von Helmholtz sei man damals gegangen, wie man heute etwa in einen Star Wars-Film ginge, so Tyradellis: „Der Mann war ein Popstar“.

Helmholtz, dessen 200. Geburtstag diesen Sommer gefeiert wird, war unter anderem Physiologe, Arzt und Physiker – ein Universalgelehrter, der viele Apparaturen erfand und baute. Seinen Augenspiegel kennen und nutzen wir heute noch. Ebenso geht die Erfindung des ersten Synthesizers auf Helmholtz zurück. „Er erforschte nicht nur die Entstehung von Klang, sondern auch das Ohr. Er konnte beides genau erklären“, sagt Kurator Felix Sattler vom Tieranatomischen Theater der Humboldt-Universität. Sattler und Tyradellis arbeiten interdisziplinär – eine Arbeitsweise, die Helmholtz in besonderem Maße gelebt hat.

Die Radiojournalistin Cora Knoblauch spricht mit Felix Sattler und Daniel Tyradellis über die heute noch immer wichtige Notwendigkeit, so zu denken und zu arbeiten wie Helmholtz und darüber, wie ein solches Denken zu Wissensvermittlung führt, die Menschen zum Beispiel durch eine Ausstellung dazu bringen kann, eine bereits gebuchte Kreuzfahrt wieder abzusagen.

humboldt-hoeren-podcast-hu-berlin „Humboldt hören“ Podcast Folge 23 „Hermann von Helmholtz war ein Popstar“

open-Humboldt-Festival-2021 Open Humboldt Festival 2021

Einladung zum Vortrag „Berliner Blau“. Zu den politischen Verflechtungen einer Farbe

Britta Lange und Kerstin Stoll laden herzlich zum Vortrag über Ihre „Berliner Blau“-Experimente ein.
Diese wurden im Objektlabor des Gerlachbaus am HZK durchgeführt und werden nun im Rahmen der Ringvorlesung „Politiken der Farben“ am Dienstag, 22. Juni um 14 Uhr per Zoom präsentiert.

Zoom-Meeting: https://hu-berlin.zoom.us/j/67471623130?pwd=RFE3REt5a2FvWFB2MnFCS0lJamVwdz09
Meeting-ID: 674 7162 3130
Passwort: 299279

Information und Programm – Ringvorlesung „Politiken der Farben“ (PDF)

Le voci ritrovate.

Le voci ritrovate: parole e canti di prigionieri italiani in terra tedesca durante la Grande Guerra.

Eine Veranstaltung des Italienzentrums der FU Berlin, in Zusammenarbeit mit dem Italiensichen Kulturinstitut Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin.

Präsentation von Dr. Britta Lange, Prof. Dr. Antonio Lucci, Emilio Tamburini (Humboldt-Universität zu Berlin) und Prof. Ignazio Macchiarella (Università degli Studi di Cagliari).
Gespräch mit Prof. Dr. Sebastian Klotz (Lautarchiv der Humboldt-Universität zu Berlin) und Dr. Albrecht Wiedmann (Berliner Phonogramm-Archiv, Staatliche Museen zu Berlin).
Einführung und Moderation: Prof. Dr. Maria Carolina Foi (Italienisches Kulturinstitut Berlin) und Prof. Dr. Lorenzo Filipponio (Humboldt-Universität zu Berlin).

15.06.2021, 19:00 c.t., online, Zoom https://bit.ly/2RSY69j

Präsentation und Diskussion in italienischer und deutscher Sprache mit Simultanübersetzung.

Le voci ritrovate @ Istituto Italiano di Cultura Berlino

5. Jahrestagung des Arbeitskreises „Materielle Kultur und Konsum in der Vormoderne“ 3.-5. Juni 2021

Humboldt-Universität zu Berlin
Staatliche-Museen-Zu-Berlin-Logo
MFNB-Logo

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DFG

Umnutzung, Umdeutung, Umarbeitung
Transitionale Momente in Objektbiographien

Eine Veranstaltung der Reihe Prisma Kunstkammer des DFG-Projekts Das Fenster zur Natur und Kunst

Tagung_ AK_Materielle_Kultur_2021_Johann_Andreas_Silbermann
Johann Andreas Silbermann: Anmerckungen derer Auf meiner Sächsischen Reysse gesehenen Merckwürdigkeiten, 1741 (SLUB, Mscr.Dresd.App.3091, fol. 107r., Ausschnitt)

Die 5. Jahrestagung des Arbeitskreises „Materielle Kultur und Konsum in der Vormoderne“ ist transitionalen Momenten in Objektbiographien gewidmet. Gefragt wird nach den Mechanismen des Übergangs, danach, wie wechselnde Kontexte und Akteure auf ein Objekt einwirken und es neu bestimmen, aber auch danach, welchen Stellenwert der agency eines Objekts in diesen Prozessen zukommt. Auf welche Weise erfolgen Veränderungen in der Bedeutungszuweisung? Welche Spuren hinterlassen sie am Objekt? Inwiefern werden sie inszenatorisch gerahmt oder aber durch diese Rahmungen bedingt? Welche Rolle spielen dabei die räumliche und zeitliche Dimension?

Der 2016 in Wolfenbüttel gegründete Arbeitskreis „Materielle Kultur und Konsum in der Vormoderne“ ist aus dem DFG-geförderten Netzwerk „Materielle Kultur und Konsum im Europa der Frühen Neuzeit. Objekte – Zirkulationen – Aneignungen“ hervorgegangen und versteht sich als interdisziplinäres Forum zur Diskussion aktueller Fragen der Kultur- und Konsumgüterforschung.

Die Jahrestagung des Arbeitskreises findet als Online-Veranstaltung statt, im Rahmen der Reihe „Prisma Kunstkammer“ des DFG-Projekts „Das Fenster zur Natur und Kunst. Eine historisch-kritische Aufarbeitung der Brandenburgisch-Preußischen Kunstkammer“. Sie wird ausgerichtet von der Humboldt-Universität zu Berlin, dem Museum für Naturkunde Berlin und den Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz

Programm

Donnerstag, 3. Juni

14.00-14.15 Begrüßung
14.15-15.00 Virtueller Besuch in den Sammlungen des Museums für Naturkunde
15.00-15.10 Pause

1. Teleologien der Museumsvitrine?
Moderation: Marcus Becker, Berlin

15.10-15.20 Einführung
15.20-16.00 Raphaela Rothenaicher, Wien
Der lange Weg in die Vitrine – Zur materiellen Überlieferung mittelalterlicher Bischofs- und Abtsstäbe aus Elfenbein und verwandtem organischen Material
16.00-16.40 Katharina Siefert, Karlsruhe
„Versilbert“: Bedeutungszuwachs durch Musealisierung
16.40-16.50 Pause
16.50-17.30 Jan Mende, Berlin
„Auch ich bin ein Urnenjäger!“ Prähistorische Funde in Privat- und Fürstensammlungen des 17. und 18. Jahrhunderts
17.30-17.40 Pause
17.40-18.30 Get together (Wonder.me)

Freitag, 4. Juni

2. Objekt vs. Quelle
Moderation: Diana Stört, Berlin

09.30-09.40 Einführung
09.40-10.20 Christina Kuhli, Hamburg
Von Rittern, Dichtern und Professoren-Bibliothekaren – Agency und Leerstellen von Objekten
10.20-11.00 Oliver Zauzig, Berlin
Seemacht im Glasschrank. Die bemerkenswerte Karriere eines Schiffsmodells vom 18. Jahrhundert bis heute
11.00-11.10 Pause
11.10-11.50 Irina Dudar, Köln
Von der Schützenkette zur Votivgabe. Die Marienkette aus der Propsteikirche St. Mariae Geburt in Kempen
11.50-12.00 Pause

12.00-12.40 Breakout Session: Objektbiographien denken und schreiben

12.40-14.00 Mittagspause
14.00-14.45 Virtueller Besuch der Ausstellungsintervention Objektwege in den Staatlichen Museen zu Berlin
14.45-15.00 Pause

3. Kontinuität des Materiellen
Moderation: Meike Knittel, Berlin

15.00-15.10 Einführung
15.10-15.50 Karin Eckstein, München
Im Zeichen des Ankers – Nutzung einer spätmittelalterlichen illuminierten Handschrift als adeliges Gästebuch im ausgehenden 16. bis über die Mitte des 17. Jahrhunderts
15.50-16.30 Moritz Zimmermann, Göttingen
Materielle Wieder- und Umverwertung als kulturelle Praxis (1530-1750)
16.30-16.40 Pause
16.40-17.20 Daniel Richter, Göttingen
Verstecktes Gut, Waffe, Beutestück. Die Kanonen des herzoglichen Zeughauses in München nach der Einnahme der Stadt 1632
17.20-17.30 Pause
17.30-18.30 Get together (Wonder.me)

Samstag, 5. Juni

09.30-09.50 Eva Dolezel, Berlin
Präsentation des Berliner Kunstkammer-Projekts Das Fenster zur Natur und Kunst

09.50-10.30 Virtueller Besuch im Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik der Humboldt-Universität zu Berlin

4. Funktion und Kontext
Moderation: Sarah Wagner, Berlin

10.30-10.40 Einführung
10.40-11.20 Elke Valentin, Trier
Transitional per se: Meisterstücke der Nürnberger Maler
11.20-11.30 Pause
11.30-12.10 Anna Lena Frank, Hamburg
Aus eins mach zwei! Gewandelter Glaube – Überlieferte Traditionen. Das Epitaph und das Retabel des Schiffbaueramtes im 17. Jahrhundert
12.10-12.50 Petra Feuerstein-Herz, Wolfenbüttel
Lose und verbunden – Buchherbarien in Natur und Bibliothek
12.50-13.00 Pause
13.00-13.45 Mitgliederversammlung des Arbeitskreises und Verabschiedung

Veranstalter*innen

DFG Projekt Das Fenster zur Natur und Kunst. Eine historisch-kritische Aufarbeitung der Brandenburgisch-Preußischen Kunstkammer
https://www.kulturtechnik.hu-berlin.de/forschung/fenster-zur-natur-und-kunst/
https://www.museumfuernaturkunde.berlin/de/wissenschaft/das-fenster-zur-natur-und-kunst
https://www.smb.museum/forschung/forschungsprojekte/fenster-natur-kunst/

Dr. Marcus Becker, Humboldt-Universität zu Berlin
Dr. Eva Dolezel, Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Dr. des. Meike Knittel, Museum für Naturkunde Berlin
Dr. Diana Stört, Museum für Naturkunde Berlin
Sarah Wagner, M.A., Humboldt-Universität zu Berlin

Die Veranstaltung findet statt über Zoom und Wonder.me

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 31. Mai 2021 unter:
https://survey.naturkundemuseum-berlin.de/de/node/715

Kontakt

Dr. Eva Dolezel
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
DFG-Projekt: Das Fenster zur Natur und Kunst. Eine historisch-kritische Aufarbeitung der Brandenburgisch-Preußischen Kunstkammer
Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Generaldirektion
Stauffenbergstr. 41
10785 Berlin
eva.dolezel@gmx.de (Home Office)

Arbeitskreis Materielle Kultur und Konsum in der Vormoderne:
https://mkkv.hypotheses.org/