Archiv der Kategorie: Aktuelles

Einladung zum HZK-CARMAH-Kolloquium am 27. Juni 2022, 14 Uhr

Die Veranstaltung findet im HZK (Haus 3, Gerlachbau neben dem Tieranatomischen Theater, Campus Nord, Philippstraße 13) und virtuell (Zugangsdaten für die Videokonferenz erhalten Sie auf Anfrage per E-Mail an oliver.zauzig@hu-berlin.destatt.

Seit den 1990-er Jahren geraten Sammelpraktiken und damit einhergehende Problematiken wie Kontamination und Toxizität aufgrund steigender ökologischer und politischer Relevanz von Objekten und Materialien zunehmend ins Blickfeld.
Wenig epistemische Relevanz wird bisher jedoch den während diesen transformierenden Differenzierungs-, Reinigungs- und Umwertungsprozessen entstehenden toxischen Überresten zugesprochen.

Die Präsentation gibt Einblick in den Prozess einer künstlerischen Forschung, die sich anhand asbestbelasteter Objekte einer Stiftungssammlung und deren Handling mit dieser Marginalie befasst.

Flavia Caviezel ist Ethnologin, Filmwissenschaftlerin und Dozentin an der FHNW – Hochschule für Gestaltung und Kunst Institut Experimentelles Design und Medienkulturen in Basel. Die Arbeit ist während eines Forschungsaufenthalts 2021-22 am Cluster Matters of Activity der Humboldt-Universität entstanden.

Der Vortrag ist in deutscher Sprache.

Stellenausschreibung – HZK – Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) – E 13 TV-L HU

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) – E 13 TV-L HU

Kennziffer
DR/048/22

Kategorie(n)
Wissenschaftliches Personal

Anzahl der Stellen
1

Einsatzort
Zentralinstitut (ZI) Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik (HZK)

Bewerbung bis
28.06.22

Text
Am Lehr- und Forschungsbereich von Herrn Prof. Dr. Daniel Tyradellis, Stiftungs-Professur Humboldt Forum für Theorie und Praxis des interdisziplinären Kuratierens, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine bis zum 31.12.2025 befristete Stelle als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) – E 13 TV-L HU zu besetzen.

Der neu geschaffene Bereich verbindet wissenschaftliche Theoriebildung und kuratorische Praxis auf innovative Weise. Kuratieren wird verstanden als eine inter- und transdisziplinäre Kulturtechnik, die Wissensvermittlung als eigene Art angewandter Forschung begreift. Hierzu wird ein eigener Studiengang etabliert, der am Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik der Humboldt-Universität zu Berlin angesiedelt ist und dauerhaft sowohl mit Akteuren der Humboldt-Universität sowie des Humboldt Forums kooperiert.

Der wissenschaftliche Mitarbeiter/die wissenschaftliche Mitarbeiterin ist beteiligt mit und an der Ausarbeitung der Theorie und Praxis des interdisziplinären Kuratierens in Forschung und Lehre. Insbesondere unterstützt er/sie die Professur beim Aufbau und der Konturierung des neuen Studiengangs am Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik.

Aufgabengebiet

  • wiss. Dienstleistungen in der Forschung und Lehre im Themenfeld des Lehr- und Forschungsbereichs
  • Vortrags- und Publikationstätigkeiten
  • internationaler Austausch der Forschungsinhalte
  • Mitwirkung am Aufbau des Studiengangs
  • Mitarbeit an der universitären Selbstverwaltung
  • Beteiligung an Arbeitskreisen des Lehrstuhls, des Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik und ggfs. des Humboldt Forums
  • Mitwirkung an Drittmittelanträgen

Anforderungen

  • Abgeschlossenes wiss. Studium in einem geistes- und/oder kulturwissenschaftlichem Fach (Philosophie, Ethnologie, Pädagogik, Literatur-, Medien- oder Kulturwissenschaften, Soziologie, Kunstgeschichte u.a.), vorzugsweise mit einem Schwerpunkt auf Wissens- und Wissenschaftsgeschichte.
  • Promotion, vorzugsweise zu einem Themenfeld im Grenzgebiet zwischen Forschung und Vermittlung
  • Erfahrung in kuratorischen Projekten (Museen, Theater, Film, Radio, Internet, Performances)
  • Nachweisbares Interesse (Publikationen, Veranstaltungen) an Vermittlungsaktivitäten
  • Kenntnis der aktuellen Forschungslandschaft im Bereich der Museologie
  • Internationale Erfahrungen und Kontakte im Forschungsbereich
  • Lehrerfahrung
  • Soziale Kompetenz in der Teamarbeit und im Umgang mit Studierenden
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Bewerbung an
Bewerbungen (mit Anschreiben, Lebenslauf, relevanten Zeugnissen) richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer an die Humboldt-Universität zu Berlin, Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik, Prof. Dr. Daniel Tyradellis, Unter den Linden 6, 10099 Berlin oder bevorzugt per E-Mail in einer PDF-Datei an hzk.bewerbungen@hu-berlin.de.

Zur Sicherung der Gleichstellung sind Bewerbungen qualifizierter Frauen besonders willkommen. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Da wir Ihre Unterlagen nicht zurücksenden, bitten wir Sie, Ihrer Bewerbung nur Kopien beizulegen.

Datenschutzrechtliche Hinweise zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen des Ausschreibungs- und Auswahlverfahrens finden Sie auf der Homepage der Humboldt-Universität zu Berlin: https://hu.berlin/DSGVO.

Einladung zum HZK-CARMAH-Kolloquium am 13. Juni 2022, 14 Uhr

Die Veranstaltung findet im HZK (Haus 3, Gerlachbau neben dem Tieranatomischen Theater, Campus Nord, Philippstraße 13) und virtuell (Zugangsdaten für die Videokonferenz erhalten Sie auf Anfrage per E-Mail an oliver.zauzig@hu-berlin.destatt.

Museum Raum Wissen. Ein interdisziplinäres ko-laboratives Experiment im Humboldt Labor

Die Ausstellungsräume des Humboldt Labors im Humboldt Forum sind als ein Instrument des Wissenstransfers zwischen Wissenschaft und Gesellschaft konzipiert. Das von der Joachim Herz Stiftung geförderte Forschungsprojekt „Museum Raum Wissen“ untersucht diesen Transfer aus einer räumlichen Perspektive intersektional. Ziel ist es, Erkenntnisse über den Raum und die Architektur der Koproduktion von Wissen im musealen Kontext zu produzieren und Impulse für die Gestaltung von Ausstellungsräumen zu entwickeln. Zu diesem Zweck wird in der Eröffnungsausstellung „Nach der Natur“ eine ‚ko-laborative‘ Feldforschung an der Schnittstelle zwischen Architektur und Sozialwissenschaften durchgeführt.

Sarah Etz und Séverine Marguin geben Einblicke in das laufende Projekt und erste Ergebnisse.

Der Vortrag ist in deutscher Sprache.

Einladung zum HZK-CARMAH-Kolloquium am 23. Mai 2022, 14 Uhr

Die Veranstaltung findet im HZK (Haus 3, Gerlachbau neben dem Tieranatomischen Theater, Campus Nord, Philippstraße 13) und virtuell (Zugangsdaten für die Videokonferenz erhalten Sie auf Anfrage per E-Mail an oliver.zauzig@hu-berlin.de) statt.

Das von der DFG geförderte Forschungsprojekt „Curating Digital Images: Ethnographic Perspectives on the Affordances of Digital Images in Heritage and Museum Contexts“ beschäftigt sich mit der Frage, wie digitale Bilder das Museumserlebnis verändern. Zwei miteinander verknüpfte empirische Studien untersuchen diese Veränderungen ethnographisch. Die erste Studie nimmt unter die Lupe, wie digitale Bilder aus Museumsdatenbanken heruntergeladen, geteilt und im Alltag der Menschen gehandhabt werden. Die zweite Studie konzentriert sich auf digitale Bildpraktiken im physischen Museum und versucht zu verstehen, wie Besucherfotos, die in Museen aufgenommen wurden, auf Social Media Plattformen kuratiert und kontextualisiert werden. Eine Eye-Tracking-Studie gibt darüber hinaus interessante Einblicke, wie die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Informationswissenschaft die Ethnographie bereichern kann und zeigt, wie das menschliche Auge in kuratorische Praxisprozesse einfließt.

Katharina Geis & Sarah Ulrich werden Einblicke in die empirischen Studien geben und die Forschungsergebnisse präsentieren.

Der Vortrag ist in englischer Sprache.

Stellenausschreibung – HZK – W3-S-Professur für »Wissenschaft und Gesellschaft/Public Science«

W3-S-Professur für »Wissenschaft und Gesellschaft/Public Science«

Kennziffer
PR/002/22

Kategorie(n)
Professuren

Anzahl der Stellen
1

Einsatzort
Zentralinstitut (ZI) Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik (HZK)

Bewerbung bis
01.07.2022

Text
Am ZI Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik der Humboldt-Universität zu Berlin ist im Rahmen einer gemeinsamen Berufung mit dem Museum für Naturkunde, Leibniz- Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung eine W3S-Professur für »Wissenschaft und Gesellschaft/Public Science« zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen.

Das Museum für Naturkunde Berlin ist weltweit führend in der Forschung auf dem Gebiet der sammlungsbasierten Biodiversitäts- und Evolutionsforschung und bietet als Deutschlands besucherstärkstes Naturkundemuseum eine hervorragende Plattform für den Wissensaustausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Mit dem von Bund und Land Berlin geförderten „Zukunftsplan“ wird das Museum innerhalb der nächsten 10 Jahre eine tiefgreifende Transformation erfahren, deren wesentlicher Aspekt die Entwicklung eines gemeinsamen „Wissenschaftscampus für Natur und Gesellschaft“ mit der Humboldt- Universität zu Berlin darstellt. Ziel des gemeinsamen Wissenschaftscampus ist es, die inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit und den Wissenstransfer beider Institutionen auszubauen und zu vertiefen. Durch die Schaffung eines Raums für öffentlichen Diskurs, Teilhabe an der Forschung und kritische Reflexion, soll der Wissenschaftscampus zur Lösung der wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Zukunftsaufgaben beitragen, die sich aus dem rasanten weltweiten Klima- und Ökosystemwandel ergeben.

Die Professur wird das Forschungsfeld Wissenschaft und Gesellschaft im interdisziplinären Umfeld des Museums, der Universität und des Wissenschaftscampus etablieren. Sie/er wird die Entstehung neuer Foren der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, sowie neue Formate der Wissensproduktion und der Governance von Wissenschaft (z.B. public engagement, partizipative Forschung, Kokreation/Koproduktion von Wissen, citizen sciencescience-policy-Schnittstellen) erforschen und fördern. Von ihr/ihm wird erwartet, dass sie/er den analytischen Rahmen für theoretische und praktische Ansätze zu diesen neuartigen Formen der Wissensproduktion und ihrer wissenschaftlichen Leistung und gesellschaftlichen Auswirkung entwickelt, einschließlich ihrer Bewertungskriterien. Neben der Erfahrung und Offenheit für Inter- und Transdisziplinäresist für die Ausrichtung der Professur ein empirischer Ansatz erwünscht, wobei sowohl quantitative als auch qualitative Methoden der Sozialforschung zum Tragen kommen können.

Die gemeinsam von Museum für Naturkunde und Humboldt-Universität berufene Professur wird am Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik angesiedelt, das sich als Zentralinstitut der HU der inter- und transdisziplinären Erforschung der Kulturtechniken mit besonderem Schwerpunkt von Sammlungen und Ausstellungen als Formaten des Wissensaustausches widmet. Die Professur stellt damit eine programmatische Verbindung zwischen Institutionen her.

Von der Stelleninhaberin/dem Stelleninhaber wird erwartet, dass sie/er das Wissenschaftsprogramm „Natur und Gesellschaft“ des Museums programmatisch mitgestaltet und  dessen Wirkung durch eine starke Anbindung an den Wissenschaftscampus und an die Sammlungsentwicklung des Museums unterstützt. Darüber hinaus wird erwartet, dass sie/er Drittmittel für die strategische Entwicklung und den Ausbau der Forschungs- und Transfer/Wissensaustauschaktivitäten des Wissenschaftscampus akquiriert.

Gesucht werden Personen, die das Thema der Professur in Forschung und Lehre in einem  möglichst weiten Umfang vertreten und in folgenden Schwerpunkten fachlich ausgewiesen sind:

international ausgewiesene Forschung in einem oder mehreren für das Feld relevanten Bereichen, z.B. public engagement, Knowledge Exchange (Wissenstransfer), Koproduktion von Wissen, open science; Erfahrungen in der Konzeption, Realisation und Organisation innovativer inter- und transdisziplinärer Forschungs- und Transfer/Wissensaustauschprojekte; Erfahrungen in der interdisziplinären Forschung und Zusammenarbeit, insbesondere in/mit den Lebenswissenschaften und/oder naturkundlichen Museen; hervorragende fachlich einschlägige Dissertation und zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, belegt durch Publikationen, Projektdokumentationen o.ä.; erfolgreiche Einwerbung von Drittmitteln; Erfahrungen in interdisziplinärer projektorientierter Lehre.

Die Anforderungen für die Berufung gemäß § 100 des Berliner Hochschulgesetzes müssen erfüllt werden.

Bewerbung an
Die Humboldt-Universität strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und fordert qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bewerbungen aus dem Ausland sind erwünscht. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen aus dem Ausland sind erwünscht.

Bewerbungen (inkl. eines Publikationsverzeichnisses, eines vollständigen Verzeichnisses der Lehrveranstaltungen, Angaben zu bisherigen und aktuellen (Drittmittel-) Forschungsprojekten, einer 2-seitigen Zusammenfassung des Forschungsprofils) richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer an die Humboldt-Universität zu Berlin, Direktorin des Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik, Prof. Dr. Sharon Macdonald, Unter den Linden 6, 10099 Berlin oder bevorzugt per E-Mail in einer PDF-Datei an hzk.berufungen@hu-berlin.de.

Da wir Ihre Unterlagen nicht zurücksenden, bitten wir Sie, Ihrer Bewerbung nur Kopien beizulegen.

Datenschutzrechtliche Hinweise zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen des Ausschreibungs- und Auswahlverfahrens finden Sie auf der Homepage der Humboldt-Universität zu Berlin: https://hu.berlin/DSGVO.

Viral Theatres: Pandemic Past / Hybrid Futures – Opening/Symposium: 28.4.-30.4.2022 – Ausstellung 28.4.-3.6.2022

Wie hybrid ist die Zukunft des Theaters?

Dieser Frage geht die Ausstellung des Forschungsprojektes „Viral Theatres“ nach und macht dabei sein Living Archive zugänglich – eine vielgestaltige Sammlung, die die neuen Formen und Themen pandemischen Theatermachens und -erlebens in Interviews, Video- und Audiodokumenten und digitalen Interaktionen zeigt.
Zur Eröffnung der Ausstellung findet ein Symposium mit Workshops, eine VR Performance und Diskussionsrunden zur Zukunft hybrider Theaterarbeit mit internationalen Kulturschaffenden und Wissenschaftler:innen statt.

Symposium
28. – 30. April 2022
Tieranatomisches Theater Berlin & Streaming

Ausstellung
28. April – 3. Juni 2022
Tieranatomisches Theater Berlin
Philippstr. 13, Campus Nord, Haus 3, 10115 Berlin
Öffnungszeiten: Mo – Fr, 14:00 -18:00

Information, Programm und Anmeldung
Viral Theatres: Pandemic Past /Hybrid Futures

Einladung zum HZK-CARMAH-Kolloquium am 25. April 2022, 14 Uhr, online – The Museum as a Choir: Visitor Reactions to the Multivocality at the Humboldt Forum’s ‘Berlin Global’

Das nächste Kolloquium findet am 25. April 2022 um 14 Uhr statt und alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Die Veranstaltung wird virtuell durchgeführt.
Zugangsdaten für die Videokonferenz erhalten Sie auf Anfrage per E-Mail an oliver.zauzig@hu-berlin.de.

Der Vortrag von Irene Hilden und Andrei Zavadski gibt Einblicke in das Forschungsprojekt „Realizations and Reception in the Humboldt Forum“, das am Centre for Anthropological Research on Museums and Heritage (CARMAH) der Humboldt-Universität zu Berlin angesiedelt ist.
Auf der Grundlage ethnographischer Publikumsforschung untersuchte das Projekt, wie die Besucher das Humboldt Forum und seine Ausstellungen in den ersten Wochen seines Bestehens wahrnahmen. Der Vortrag wird sich auf einige der Ergebnisse konzentrieren, die sich auf die Erfahrungen des Publikums mit Multivokalität beziehen, wie sie in der Ausstellung „Berlin Global“ verwendet wurden.

Der Vortrag ist in englischer Sprache.

HZK stands with Ukraine

Das Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik verurteilt die militärische Aggression der Russischen Föderation gegen die Ukraine scharf. Als Kulturschaffende und Forscher*innen müssen wir uns immer auch mit den Erinnerungen an Kriege und den grausamen Effekten militärischer Gewalt beschäftigen. Wir wissen, dass militärische Auseinandersetzungen langfristige und weitreichende Folgen haben, die das Leben der Menschen weit über das Kriegsgebiet hinaus beeinflussen. Wir sind deshalb solidarisch mit unseren Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine sowie mit der gesamten ukrainischen Bevölkerung und senden unsere Unterstützung an diejenigen, die von den zynischen und grausamen Entscheidungen der russischen Behörden betroffen sind.

Um der Ukraine zu helfen: https://uacrisis.org/en/help-ukraine

Philipp Schwartz Initiative für gefährdete Wissenschaftler*innen
Angesichts der Situation in der Ukraine ermöglicht die Alexander von Humboldt-Stiftung die Nachnominierung ukrainischer Forschender bis 18.03.2022 in der aktuellen Ausschreibung der Philipp Schwartz-Initiative: Weitere Informationen finden Sie hier (PDF).
Die Antragsfrist im Hauptprogramm läuft bis zum 4. März.

Symposium: Refigured Museums. Interdisciplinary Perspectives for Spatial Research in Museums.

Dear colleagues,

We would like to draw your attention to the symposium of our research project „Museum Space Knowledge“ of the Humboldt-Universität zu Berlin, that we are organising in cooperation with the CRC 1265 Re-Figuration of Space of the Technische Universität of Berlin.

Symposium: Refigured Museums. Interdisciplinary Perspectives for Spatial Research in Museums

Date: Thursday, 3rd of March 2022, 9.30-17.30 and Friday, 4th of March 2022, 9.30-13.30

Location: Online, Zoom link will be sent via email (see attachment for registration)

Which spaces are constituted in and with museums? How is the co-production of knowledge spatialized within the museal institution? And how can museums be designed in the future to make these knowledge processes more accessible and diverse?
In our interdisciplinary and international conference, we would like to bring together researchers from the fields of sociology, anthropology, art history, architecture, and art who are dedicated to the question of museal space.

For further information, please see the booklet attached (PDF).

We would be very grateful if you could spread this invitation through your network.

Thank you very much and best regards
Sarah Etz, Séverine Marguin and Henrike Rabe

The research project „Museum Space Knowledge“ is funded by the Joachim Herz Stiftung.

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Kältebilder. Ästhetik und Erkenntnis am Gefrierpunkt

Kältebilder. Ästhetik und Erkenntnis am Gefrierpunkt (Hg. Matthias Bruhn)

Bildwelten des Wissens – Band 17
Herausgegeben von Katja Müller-Helle, Claudia Blümle, Horst Bredekamp und Matthias Bruhn

Als Mittel der Konservierung ist Kälte seit alters her von fundamentaler Bedeutung für die menschliche Kultur, doch erst mit dem Industriezeitalter wurden Verfahren künstlicher Kühlung ersonnen, die heute selbstverständlich sind. Mit ihr gingen neue Möglichkeiten der Erkenntnisgewinnung einher. Die gefrorene Bewegung wurde zur Metapher der verlangsamten Aufzeichnung. Ohne Kryotechnik gäbe es auch keine modernen Rechen- und Bildgebungsprozesse. Derartige Formen eiskalter Beobachtung stehen andererseits Sichtbarkeitsverluste durch Frost oder Niederschlag gegenüber, so wie die künstliche Absenkung von Temperaturen gerade durch ihren Energieverbrauch den Klimawandel weiter anheizt. Die Kühltechnik erreicht in jeder Hinsicht neue Tiefst- und Höchstmarken – mit umfassenden Folgen für das Wissen und die Wahrnehmung.

Video-Clip zum Band: Kältebilder (YouTube)

ePub – Open Access – Kältebilder. Ästhetik und Erkenntnis am Gefrierpunkt (PDF)

© Bruhn, Matthias. Kältebilder: Ästhetik und Erkenntnis am Gefrierpunkt, Berlin, Boston: De Gruyter, 2021.
Dieses Werk ist lizenziert unter der Creative Commons Attribution 4.0 International Lizenz.
e-ISBN (PDF) 978-3-11-074761-4
https://doi.org/10.1515/9783110747614

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