Das Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik (HZK) ist ein interdisziplinäres Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin. Es dient der systematischen Erforschung der Wechselwirkungen zwischen wissenschaftlichen oder kulturellen Umbrüchen und technischen Neuerungen. Die Arbeit ist projektbezogen. Als grundlegend sehen wir den Begriff der Kulturtechnik an, dessen historischer und theoretischer Durchdringung sich ein Schwerpunkt des Helmholtz-Zentrums widmet, aufbauend auf dem exemplarisch untersuchten Zusammenspiel von Bild, Schrift und Zahl. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Sammlung und Analyse "technischer Bilder", einen dritten stellt die Erschließung und Präsentation wissenschaftlicher Sammlungen dar, hier vor allem der eigenen Sammlungen der Humboldt-Universität, mit einem besonderen Augenmerk auf die Rolle von Objekten in der immer wichtiger werdenden Wissenschaftskommunikation.
Das HZK macht seine Ergebnisse zugänglich durch universitäre Lehre, durch Tagungen, Publikationen, Ausstellungen und öffentliche Vortragsveranstaltungen. Geleitet wird es momentan von dem Geschäftsführenden Direktor Prof. Dr. Jochen Brüning, Institut für Mathematik. Grundlage ist die Satzung des HZK (PDF).
Das HZK besteht aus drei wissenschaftlichen Projektbereichen, die unterschiedliche Aufgaben erfüllen, gleichwohl aber inhaltlich eng zusammengehören:
Wissenschaftliche Sammlungen und Wissenschaftskommunikation
Projektleitung: Prof. Dr. Jochen Brüning, Institut für Mathematik; Dr. Cornelia Weber, Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik
Das Technische Bild
Projektleitung: Prof. Dr. Horst Bredekamp, Kunstgeschichtliches Seminar
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Theorie und Geschichte der Kulturtechniken
Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Coy, Institut für Informatik

