Das HZK begrüßt Dr. Alia Mossallam als Gastwissenschaftlerin am Lautarchiv vom August 2020 bis März 2021. Alia Mossallam ist Kulturhistorikerin und forschte in ihrer Dissertation über eine populäre Zeit der Geschichte Ägyptens unter Gamal Abdel Nasser als Minister- und Staatspräsident. Dafür untersuchte sie die Lieder und Geschichten der Menschen, die zu wichtigen Ereignissen der Revolution von 1952 beigetragen haben (der Bau des Assuan-Hochdammes und die Kriege von 1956 und 1967).
Sie lehrte an der American University in Cairo (AUC), dem Cairo Institute for Liberal Arts and Sciences (CILAS), der Freien Universität Berlin (FU) und hielt die Reihe der Geschichtsworkshops ‘Ihky ya Tarikh’ (Sprich, Geschichte) mit Studenten, Aktivisten und Künstlern in Regierungsbezirken ganz Ägyptens, als ein Experiment zur Geschichtsschreibung. Außerdem hat sie sich zusmamen mit Laila Soliman und Hassan El-Geretly mit dem Schreiben von Theaterstücken beschäftigt, um Geschichten (und Lieder) des Kampfes auf die Bühne zu bringen.
Zu ihren Veröffentlichungen gehören ein Artikel über Jugendaktivismus im Sammelband Democratic Transition in the Middle East, eine Arbeitergeschichte über den Assuan-Hochdamm im Journal of Water History und ein Artikel über Geschichtsworkshops in Ägypten im History Workshop Journal. Sie hat auch für Mada Masr, Jadaliyya und Ma’azif geschrieben.
Gefördert wird der Gastaufenthalt am HZK von der Alexander von Humboldt-Stiftung.
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Veränderte Vorlesungszeiten
Aufgrund der veränderten Vorlesungszeiten beginnt das Wintersemester 2020/21 am 02.11.2020 und endet am 27.02.2021.
Das Sommersemester 2021 beginnt am 12.04.2021 und endet am 10.07.2021.
Alle Fristen und der Termine des Akademischen Jahres 2020/21 sind hier nachzulesen:
www.hu-berlin.de/de/studium/bewerbung/fristen/akademischefristen2021/
TA T Tour 360° – Tieranatomisches Theater virtuell begehbar
Das Tieranatomische Theater (TA T) ist jetzt auch virtuell in zugänglich. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Ausstellungsflächen und betreten Sie die wunderbaren Räume des TA T in 360° Bildern. Erforschen Sie das das geheime Leben der Dinge. Es gibt sicherlich einige Überraschungen.
TATour ist eine Erkundung des Tieranatomischen Theaters, die Wissen und Staunen erzeugt. Wir laden Sie ein, in Materialien und Aktivitäten, verborgene ökologische und semantische Prozesse und tief in das geheime Leben der Dinge und des Gebäudes selbst einzutauchen. Mit Hilfe immersiver 360°-Bilder und subjektiver Augmentations erforschen wir andere Perspektiven und nehmen ungewohnte, meist unzugängliche Standpunkte ein. Als ›Spielraum‹ offenbaren sie die vorübergehende, transformative und ephemere Natur des Ausstellungsraums, der von vielen anderen Wesen als nur den Menschen bewohnt wird. Wir spielen mit der Vorstellungskraft als Werkzeug zur Offenlegung von Präsenzen in verschiedenen Maßstäben und in verschiedenen Modi.
Neuer Webauftritt des TA T
Das Tieranatomische Theater (TA T) hat die Schließung aufgrund der aktuellen Pandemie genutzt und viel Zeit in die Gestaltung eines neuen Internet-Auftritts investiert. Auf der neuen Website finden Sie alle Informationen zu aktuellen Projekten, aber auch ein im Aufbau befindliches Archiv der bisherigen Ausstellungen.
https://tieranatomisches-theater.de/
Eingeschränkter Betrieb aufgenommen
Das HZK nimmt ab Montag, den 08. Juni kontrollierten eingeschränkten Betrieb auf. Alle Beschäftigten haben die Möglichkeit, unter Beachtung von Hygiene- und Abstandsregeln, vor Ort in ihren Büros zu arbeiten. Es findet keine Öffnung der Universität für den Publikumsverkehr statt, daher bleiben das Tieranatomische Theater und das Lautarchiv weiterhin geschlossen.
Abbruch des Wahlverfahrens für die Wahl des Gremiums für die Wahl der hauptberuflichen Frauenbeauftragten und ihrer Stellvertreterinnen
Spieleforscher der Humboldt Universität werden zum Solution Enabler bei WirVsVirus
Gastprofessuren Vielfalt der Wissensformen
Das HZK begrüßt die beiden Gastprofessuren Prof. Dr. Elsbeth Bösl und Jörg Feuchter im Studienprogramm „Vielfalt der Wissensformen“ für das Sommersemester 2020.
Frau Dr. Bösl ist Privatdozentin an der Universität der Bundeswehr München.
Herr Dr. Feuchter ist an Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften der beschäftigt und dort Leiter der Arbeitsstelle »Regestenedition der Urkunden und Briefe Kaiser Friedrichs III. (1440-1493)«.
Im Sommersemester 2020 liegt der Schwerpunkt des Studienprogramms auf dem Thema DNA.
Beide Gastprofessor_innen bieten in diesem Themenfeld eine Vorlesung, drei Seminare sowie einen Workshop an.
In ihrer Vorlesung gibt Prof. Bösl einen Überblick über die Entstehung wissenschaftlicher Erkenntnisinteressen, Methoden und Forschungspraktiken im 19. und 20. Jahrhundert.
In ihren Seminaren thematisiert Prof. Bösl Gender und Disability einerseits und die Pest als Konzept andererseits.
Bei Prof. Feuchter steht die DNA mit ihrem interdisziplinären Potential im Fokus des Seminars.
Und in ihrem gemeinsamen Workshop arbeiten die beiden Gastprofessor_innen mit einer konkreten Ausstellung, um die Vermittlung von Kooperationen zwischen Kultur- und Naturwissenschaften zu beleuchten.
Weitere Informationen finden Sie im Lehrangebot des HZK.






