In Lehrveranstaltungen des Förderprogramms „Lernen und Lehren mit der Gesellschaft“ erkunden Lehrende und Studierende, wie Lernen in und mit der Gesellschaft gestaltet werden kann und öffnen die Kurse für eine beite Teilnahme.
Veranstaltungsreihe zum Archiv “The Fifth Wall – Navina Sundaram”
In Kooperation mit Akteur*innen aus Bildungsarbeit, künstlerischer Film- und Archivpraxis reflektiert das Seminar “The Fifth Wall – Navina Sundaram. Arbeiten mit einem digitalen und materiellen Archiv“ von Prof. Dr. Nadja-Christina Schneider theoretische und methodologische Zugänge zu Archiven. Ausgangspunkt ist das Archiv „The Fifth Wall – Navina Sundaram“, das journalistische, filmische und persönliche Materialien unter anderem zu Migration, Feminismus, Dekolonisierung und Medienkritik versammelt.
Die öffentliche Veranstaltungsreihe, moderiert von Prof. Dr. Nadja-Christina Schneider, bietet im Sommersemester 2026 Einblicke in das Online-Archiv, in die Arbeit mit ausgewählten Originalmaterialien und in Diskurse um Archive als Orte gesellschaftlicher Wissensproduktion. Um eine kurze Anmeldung zum Veranstaltungsbesuch an wissensaustausch.zfk@hu-berlin.de wird gebeten.
Archivische Praxis zwischen Online-Archiv und Sammlung: “Die Fünfte Wand – Navina Sundaram”
29.04.2026, 16:00 Uhr, ZfK Objektlabor
Präsentation und Gespräch mit Merle Kröger, Krimi-Schriftstellerin, Drehbuchautorin, Filmemacherin, Künstlerin und Produzentin. Zusammen mit Mareike Bernien und in enger Abstimmung mit Navina Sundaram hat sie das Online-Archiv “Die fünfte Wand” konzipiert und umgesetzt.
Kuratiertes Erinnern im digitalen Raum: Konzept, Ansatz und Realisierung des Online-Archivs „Die Fünfte Wand – Navina Sundaram“
06.05.2026, 16:00 Uhr, ZfK Objektlabor
Präsentation und Gespräch mit Mareike Bernien, Künstlerin, Filmemacherin und Dozentin. In Ihrer Arbeit konzentriert sie sich auf Erinnerungspolitik, Medienarchäologie und kritische Archivierungspraktiken. Zusammen mit Merle Kröger und in enger Abstimmung mit Navina Sundaram hat sie das Online-Archiv “Die fünfte Wand” konzipiert und umgesetzt.
Von “Die fünfte Wand” zu “WHO CARED”. Sichtbarkeit schaffen durch digitale Archive
20.05.2026, 16:00 Uhr, ZfK Objektlabor
Präsentation und Gespräch mit Urmila Goel, Kulturanthropologin und Vertretungsprofessorin für Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit den späten 1990ern forscht sie zur Migration aus Indien nach Deutschland. Die digitalen Archive “Die fünfte Wand” und “WHO CARED” schaffen Sichtbarkeit für unterschiedliche Migrationsbewegungen aus Indien in die BRD in den 1960er/70er/80ern.
Sehen, Einordnen, Weiterdenken: Bildungsarbeit zu Medienpraxis, Geschichte und Gegenöffentlichkeit im Navina Sundaram-Archiv
03.06.2026, 16:00 Uhr, ZfK Objektlabor
Interaktiver Workshop mit Rubaica Jaliwala, freiberufliche Lektorin und Übersetzerin von literarischen, künstlerischen und kulturellen Texten und Büchern. Sie lebt in Mumbai und Berlin. Als Trainerin und Bildungsberaterin hat sie auf vier Kontinenten Workshops zu den Themen interkulturelles Lernen und Vielfalt, Antirassismus und Gender geleitet.
Archive befragen: Studentische Forschungsprojekte im Kontext des Navina Sundaram-Archivs und darüber hinaus
10.06.2026, 16:00 Uhr, ZfK Objektlabor
Kurzpräsentationen und Gespräch mit HU-Studierenden über bereits abgeschlossene bzw. laufenden Forschungsprojekte, die aus der Auseinandersetzung mit dem Navina Sundaram-Archiv entstanden sind.
Über die Medienarbeit hinaus: Zur Bedeutung von Navina Sundarams Dokumentarfilmen
01.07.2026, 16:00 Uhr, ZfK Objektlabor
Präsentation und Diskussion mit Nadja-Christina Schneider, Professorin für Gesellschaften und Kulturen Südasiens an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie forscht und lehrt unter anderem zu den Bereichen Gender, Medien und Stadt.
(Um eine kurze Anmeldung zum Veranstaltungsbesuch an wissensaustausch.zfk@hu-berlin.de wird gebeten.)
“Berlin. Kultur. Stadt.” Kulturräume in Berlin: eine datengestützte räumliche Erforschung
29.05.2026, 16-20:00 Uhr, ZfK Kurssaal
Die Veranstaltung des Seminars „Berlin. Kultur. Stadt“ behandeln interdisziplinäre Perspektiven auf die „Kreative“ Stadt Berlin – mit ihren kultur- und stadtentwicklungspolitischen Erscheinungsformen, Politiken und Räumen. Die im Seminar erprobten methodischen Zugänge zur raumbezogenen Erforschung des Berliner Stadtraums, von qualitativen Methoden bis zu kreativen Forschungsansätzen wie Mapping/Kartierung oder multisensorische Ansätze, Sound- oder Smellscapes, werden in einer Abschlussausstellung und in einem Fishbowl-Talk besprochen.
“Berlin. Kultur. Stadt” – ein Projekt der HU Berlin präsentiert von Geographie-Studierenden unter Leitung von Prof. Dr. Friederike Landau-Donnelly in Kooperation mit Kulturraum Berlin gGmbH.
Um eine kurze Anmeldung zum Veranstaltungsbesuch an wissensaustausch.zfk@hu-berlin.de wird gebeten.
Foto: Franziska Blume