Archiv der Kategorie: Veranstaltung

Ringvorlesung „Beziehungsweise Familie“ – am 11. Februar 2026 mit Dr. Michael Slepian

Having and Keeping Secrets (Dt.: Haben und Bewahren von Geheimnissen)

Dr. Michael Slepian (Associate Professor an der Columbia Business School)

Geheimnisse gelten oft als Belastung – für Beziehungen ebenso wie für das persönliche Wohlbefinden. Häufig wird angenommen, dass vor allem das aktive Verbergen anstrengend und schädlich ist. Aktuelle psychologische Forschung zeichnet jedoch ein differenzierteres Bild. Zahlreiche Studien mit Tausenden von Teilnehmenden zeigen: Nicht das Verheimlichen selbst ist meist das Problem, sondern das gedankliche Kreisen um ein Geheimnis. Wenn Geheimnisse immer wieder in unsere Gedanken eindringen und wir mit ihnen allein bleiben, ohne Austausch und neue Perspektiven, kann dies mit geringerer Beziehungsqualität und einem verminderten Gefühl von Authentizität einhergehen. Gleichzeitig können Geheimnisse auch positive Effekte haben – vorausgesetzt, sie werden bewusst und aus den richtigen Gründen bewahrt. Geheimnisse, die im Auftrag oder zum Schutz eines Kollektivs getragen werden, können Sinn und Bedeutung vermitteln. Das Teilen von Geheimnissen – ebenso wie das Anvertrautwerden – stärkt oft Nähe und Intimität. Und positive Geheimnisse können Autonomie, Lebendigkeit und persönliches Wachstum fördern. Der Vortrag beleuchtet die vielschichtige Psychologie von Geheimnissen: Wann sie belasten, wann sie stärken und wie Menschen lernen können, konstruktiv mit ihnen umzugehen – nicht nur, um sie auszuhalten, sondern um an ihnen zu wachsen.

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.

Die Teilnahme ist ohne Voranmeldung möglich und steht allen Interessierten frei.

Veranstalterinnen:

Prof. Dr. Daniel Tyradellis (Humboldt-Universität zu Berlin)

Dr. Alia Rayyan (Humboldt-Universität zu Berlin)

Dr. Laura Goldenbaum (Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss)

Ort und Zeit:

11. Februar 2026,

18 bis 20 Uhr

im Saal 3, EG, Humboldt Forum, Schlossplatz.

Weitere Informationen

Michael Slepian

Michael Slepian ist Associate Professor an der Columbia Business School und Autor von The Secret Life of Secrets. Als führender Experte für die Psychologie von Geheimnissen untersucht seine Forschung, wie das Bewahren von Geheimnissen Vertrauen, Beziehungen und Wohlbefinden im sozialen und organisatorischen Leben beeinflusst. Er hat mehr als fünfzig wissenschaftliche Artikel über Geheimhaltung, Wahrheit und Täuschung veröffentlicht, und seine Arbeit wurde in der New York Times, The Atlantic, The New Yorker, The Economist, The Wall Street Journal, der BBC und NPR vorgestellt. Slepian promovierte an der Tufts University, war Gastwissenschaftler an der Stanford University, erhielt den Rising Star Award der Association for Psychological Science und ist gewähltes Mitglied der Society of Experimental Social Psychology.

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Paula Doepfner, „Out in front of a dozen dead oceans“

Ausstellung im Objektlabor

Auf den ersten Blick abstrakt, wie Nebelschleier oder feines Geäst wirken die Zeichnungen von Paula Doepfner. Erst bei näherer Betrachtung ist das feine Schriftbild zu erkennen, das die Künstlerin auf feines Transparentpapier gebracht hat. Es sind Passagen aus Gedichten von Paul Celan, aber auch aus dem Istanbul-Protokoll. Trauma, Folter, Spuren, Erinnerung – all das ist verdichtet und verwebt, aber nicht nur durch die Textreferenzen präsent. Die Arbeiten gehen auf Skizzen zurück, die Paula Doepfner als Beobachterin bei Hirnoperationen an der Charité angefertigt hat.

Im Objektlabor des Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik auf dem Campus Nord gelegen, unweit der Charité, soll eine Auswahl dieser Arbeiten in Gesprächen ihre besondere Wirkung entfalten. Neben einem Nachmittag, der sich den Werken Paula Doepfners im Gespräch mit der Künstlerin widmet, sollen bei einem weiteren Gesprächsabend die Themen Migration, Flucht, Vertreibung und (psychische) Folgen von Folter und Gewalt im Zentrum stehen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unserer Einladung folgen.

Ausstellung: 24.-27.02.2026, geöffnet 12-14 Uhr

Begleitveranstaltungen:
23.02.2026, 16-18 Uhr: Eröffnung mit Einführung durch die Künstlerin

26.02.2026, 18-20 Uhr: SPUREN VON SCHMERZ. Kunst, Trauma und Flucht. Interdisziplinärer Gesprächsabend mit Paula Doepfner – Künstlerin, Berlin
Ulrike Kluge – Professorin & leitende Psychologin/Gruppenanalytikerin, Charité Berlin/BIM
Julia Manek – Psychologin & Humangeographin, medico international
Moderation: Pauline Endres de Oliveira – Professorin für Recht & Migration (HU/BIM)
In Kooperation: Christina Kuhli – Kustodin HU

Kontakt: Christina Kuhli, christina.kuhli@hu-berlin.de 

Erinnerung, Identität, Weitergabe: Ein künstlerisches Diorama im Humboldt Forum

Wie wird persönliches Erleben zu kollektivem Wissen? Und welche Spuren hinterlassen familiäre Biografien in unserer Identität?

Diesen Fragen widmete sich ein zehnwöchiger gesellschaftlicher Workshop im Rahmen des Clusters „Beziehungsweise Familie“ am Humboldt Forum. Als kollaboratives Projekt, das künstlerische, therapeutische und wissenschaftliche Perspektiven miteinander verband, wurde Wissen nicht als fertiger Lehrinhalt vermittelt. Vielmehr entstand es als gemeinschaftlicher Prozess, in dem die Teilnehmerinnen als ebenbürtige Wissende und aktiv Mitgestaltende in eine transversale Wissensproduktion eingebunden waren. Ausgangspunkt bildeten persönliche Erinnerungen, Erinnerungsobjekte und alltägliche Rituale als Träger von Wissen, das häufig über Generationen hinweg weitergegeben wird.

Aus dieser intensiven Zusammenarbeit sind ein künstlerisches Diorama sowie eine Audioarbeit entstanden, die Erinnerungsobjekte zum Sprechen bringen. Gemeinsam machen sie die komplexen Verflechtungen zwischen individuellem Trauma, transgenerationalen Erzählungen und dem Einfluss politischer Kontexte auf persönliche Lebenswege sichtbar. Zugleich laden sie dazu ein, das Zusammenspiel von Identität und Herkunft neu zu betrachten.

Mit Florian Hermes, Honorata Nawrocki, Marisol Ozomatli Malinalli, Leila G., Franziska Pierwoss, Diana Krämer, Alia Rayyan.

Das Ergebnis ist vom 24. Januar bis 12. Juli 2026 im „Wohnzimmer“ des Humboldt Forums, dem Sonderausstellungsfoyer im Erdgeschoss, zu erleben.

Interessierte sind herzlich eingeladen, die Ausstellung zu besuchen und einen Einblick in diese besondere Form der Wissensarbeit zu gewinnen.

Besuchende vor dem Diorama
© Alia Rayyan 2026

Public Engagement Fortbildung für Forschende

Die Humboldt Graduate School (HGS) bietet in Kooperation mit dem Kompetenzfeld Wissensaustausch mit der Gesellschaft und der Berlin School of Public Engagement and Open Science eine Fortbildung zum Thema Public Engagement für BUA-Wissenschaftler*innen in der PhD oder Postdocs-Phasen an.

In diesem Workshop werden die Grundlagen des Public Engagement und das Nutzen von Konzepten des Wissensaustauschs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft für Forschung und Praxis behandelt. Die Teilnehmenden werden eine Kombination aus theoretischen Grundlagen und praktischen Übungen erarbeiten, die ihnen helfen, Public Engagement in ihre Arbeit zu integrieren. Der erste Teil des Tages konzentriert sich auf die Bausteine ​​des Public Engagement und auf die individuellen Ziele der Teilnehmenden für die Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen. Am Nachmittag vertieft der Workshop die praktischen Aspekte der Gestaltung von Interaktionen, der Planung und der Erfolgsmessung in Public Engagement Projekten.

  • Zeit bis
  • Ort: Humboldt Graduate School, Luisenstraße 56, 10117 Berlin, Raum 220
  • Format: Präsenz-Workshop auf Englisch
  • Zielgruppe:  Wissenschaftler*innen der BUA in der PhD oder Postdocs-Phase

Anmeldung: Bei Interesse melden Sie sich für den Workshop bis zum 11. Februar 2026 hier an: https://hu.opencampus.com/de/node/12744

Foto: Philipp Plum

Thementage rund um Familiengeheimnisse – Verbergen oder Erzählen?

Am Samstag 24.01. - Sonntag 25.01.2026 im Rahmen der Ausstellung "Beziehungsweise Familie"

Schweigen und Flüstern, geheime Beziehungen, unbekannte Verwandtschaften, vererbte Geschichten und verborgene Erbstücke. Gibt es Geheimnisse in Ihrer Familie? Sind Sie für diese Geheimnisse dankbar oder würden Sie sie lieber loswerden? Verbinden Geheimnisse Menschen oder isolieren sie? In spielerischen, künstlerischen und performativen Formaten nähern wir uns den verborgensten Bereichen von Gemeinschaft.

Performances

Erleben Sie Sarah Ama Duahs lebendige Statuen – unter deren Latex-Oberflächen lassen sich versteckte Biografien erahnen.

Der chinesische Künstler Li Binyuan lädt die Besucher*innen ein, Teil einer einzigartigen Klanglandschaft zu werden: Allein durch Ihre Stimmen und geleitet von vertrauten Geräuschen Ihrer Familienangehörigen oder Freund*innen werden Sie Teil der Performance Plaza.

Zum Abendprogramm gehören zwei zutiefst unterschiedliche Zugänge zum Verborgenen. Die musikalische Lesung aus Hewa Rwanda des ruandischen Schauspielers und Regisseurs Dorcy Rugamba ist authentisch und bewegend: 31 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda erzählt er von Familie, Kultur und Hoffnung.

Humorvoll wird es beim Videoschnipselvortrag von Jürgen Kuttner: Freuen Sie sich auf Familiengeschichten aus Ost und West.

Im Gespräch

Anne Rabe regt an zum Gespräch über ihre schonungslose DDR-Familiengeschichte Die Möglichkeit von Glück.

Geprägt von Geschichten kultureller Verdrängung in der Türkei reflektiert ein neuer Film des Performers und Filmemachers ŞOKOPOP sein eigenes Coming-out als queere Person und zeigt, wie geerbtes Schweigen durchbrochen werden kann. Dazu findet ein Gespräch mit ŞOKOPOP (Ekim Acun) und Umut Özdemir statt.

Führungen, Workshops und Kinderprogramm

Im eintrittsfreien Wohnzimmer, einem neugestalteten Aktivitätsraum im Erdgeschoss, können Sie vielfältige Familiengeschichten und transgenerationelle Beziehungen erkunden. In der  Bibliothek für Alle finden Sie eine vielfältige Auswahl an Büchern über Familie, zusammengestellt von Black Dads Germany, und in der handwerklichen Workshopreihe Geschenk der Spinne entsteht eine großformatige Wandcollage aus Web- und Strickbeiträgen. Schauen Sie rein und machen Sie mit!

Auch das historische Berliner Schloss birgt Geheimnisse. Eine szenische Tour wirft einen Blick hinter die Fassaden patriarchaler Geschichte und Erinnerung und macht unterbeleuchtete Seiten der Familie Hohenzollern erfahrbar.

Im Live-Rollenspiel Broken Archive können Sie in kleiner Runde gemeinsam darüber spekulieren, warum ein Familienalbum zerrissen wurde – und es anschließend neu zusammensetzen.

Kinder kommen im Geschichtentheater auf ihre Kosten, lernen in der Live-Aufzeichnung des Podcasts Kakadu alles über die Lüge und können gemeinsam mit ihren Eltern die Familiengeheimnisse im Book Dash Workshop festhalten. Selbstbestimmung und Fantasie können Kinder und Erwachsene durch das Malen von Flaggen erforschen – nach Vorlagen der Künstlerin Na Chainkua Reindorf, deren großformatige Werke im Januar das Foyer prägen.

Verbergen oder Erzählen? Thementage:

Sa, 24.1.2026, 10:30–21:00 
So, 25.1.2026, 10:30–21:00 

Mehr Infos zu den Thementage Verbergen oder Erzählen.

© Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, Ausstellungsgestaltung: Studio Fasson Freddy Fuss / Staatliche Museen zu Berlin, Ethnologisches Museum und Museum für Asiatische Kunst / (Keyvisual: Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss / Getty Images / The Image Bank / Karan Kapoor) / Trailer: boheifilm, Musik: INPLUSMUSIC

Ringvorlesung „Beziehungsweise Familie“ – am 21. Januar 2026 mit Prof. Dr. Carola Lentz

Ahnentafeln, Familiengeheimnisse und eine neugierige Ethnologin in Westafrika

Prof. Dr. Carola Lentz 

(Johannes Gutenburg-Universität Mainz, Institut für Ethnologie und Afrikastudien (ifeas), Mainz)

Vor fast vier Jahrzehnten wurde Carola Lentz in eine ghanaische Großfamilie aufgenommen. Wie in vielen afrikanischen Familien haben sich hier Bildungswege und Berufskarrieren, Wohnorte und Lebensstile im Lauf der Zeit weit auseinanderentwickelt. Umso wichtiger für den Zusammenhalt der Großfamilie werden die Erinnerung an gemeinsame Ahnen und regelmäßige Besuche im Ursprungsdorf. Dabei hat die jüngere, schulgebildete Generation andere Ansprüche an eine gute Familiengeschichte als ihre bäuerlichen Verwandten auf dem Land. Die erinnerte Familienvergangenheit ist darum umstritten, und einiges wird von manchen als „Geheimnis“ markiert. Neu sind auch die Erinnerungspraktiken und ihre Medien. Gedenkgottesdienste treten an die Stelle von Ahnenopfern. Gezeichnete Stammbäume, Ahnentafeln und Fotoalben ergänzen die mündlichen Erzählungen. Der Vortrag erkundet diese Veränderungen und die Konflikte, die damit einhergehen. Familiengeschichte, so ein Fazit, kann nicht nur vereinen, sondern auch spalten.

Der Vortrag findet in deutscher Sprache statt.

Die Teilnahme ist ohne Voranmeldung möglich und steht allen Interessierten frei.

Veranstalterinnen:

Prof. Dr. Daniel Tyradellis (Humboldt-Universität zu Berlin)

Dr. Alia Rayyan (Humboldt-Universität zu Berlin)

Dr. Laura Goldenbaum (Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss)

Ort und Zeit:

21. Januar 2026,

18 bis 20 Uhr

im Saal 3, EG, Humboldt Forum, Schlossplatz.

Weitere Informationen

Carola Lentz

Carola Lentz ist Ethnologin und Seniorforschungsprofessorin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Migration, Ethnizität und Nationalismus, Kolonialismus und Dekolonisierung, staatliche und familiäre Erinnerungspolitik sowie Bildungsbiografien und Mittelklassen in postkolonialen Gesellschaften.

Sie studierte Soziologie, Politikwissenschaft, Germanistik und Pädagogik in Göttingen und Berlin, promovierte 1987 an der Leibniz Universität Hannover und habilitierte sich 1996 an der Freien Universität Berlin. Ihre akademische Laufbahn führte sie über Professuren in Frankfurt und Mainz, wo sie das Institut für Ethnologie und Afrikastudien maßgeblich prägte. Von 2020 bis 2024 war sie Präsidentin des Goethe-Instituts und setzte sich für kulturellen Austausch und internationale Verständigung ein. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf sozialer Zugehörigkeit, Mobilität und Erinnerungskultur in Westafrika. Für ihr Buch Land, Mobility and Belonging in West Africa erhielt sie 2014 den Melville J. Herskovits Prize.

Sie ist Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

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Zeitgenössische Perspektiven – Ausstellungseröffnung, 27.11.2025

Familie ist vielfältig, wandelbar und voller Überraschungen. Jenseits klassischer Strukturen und Rollenbilder entstehen neue Perspektiven auf das, was Familie sein kann: Mehrere temporäre Ausstellungen im Rahmen des Themenjahres „Beziehungsweise Familie“ beleuchten nicht-normative Zugänge zu Familie – künstlerisch und historisch:

Beziehung entsteht oftmals dort, wo es weder soziale Strukturen noch politische Absicherung für ein stabiles Fundament gibt. An das wir uns festhalten lautet der Titel der von Minh Duc Pham und Hai Nam Nguyen kuratierten Ausstellung – und verweist damit auf die Realität queerer und migrantischer Erfahrungen. Zeitgenössische Fotografien, Videos und Installationen zeigen, wie vielfältig und widersprüchlich über Generationen, Grenzen und jenseits klassischer Familienbilder gelebt wird. In der Ausstellung sind die Arbeiten von Corç George Demir, Jaewon Kim, Su-Ran Sichling, Nhu Xuan Hua, Iden Sungyoung Kim, Sunil Gupta, Cheryl Mukherji, Vuth Lyno, Leonard Suryajaya, Sarnt Utamachote und Rana Nazzal Hamadeh vertreten.

Aus neun Ländern kommen die Künstlerinnen, deren Arbeiten in der Ausstellung Sich verwandt machen versammelt sind. Gemeinsam ist ihnen eine kolonialismuskritische Perspektive auf entwertete Wissens- und Beziehungsformen. Wir alle sind in ein dynamisches Netz von Beziehungen eingewoben: mit anderen Menschen, Tieren, Pflanzen, Geistwesen, dem Kosmos – aber auch mit unserem Bürostuhl. Sich verwandt machen ist kuratiert von Kerstin Pinther und Ute Marxreiter, Ethnologisches Museum / Museum für Asiatische Kunst Berlin und zeigt Arbeiten von Catherine Blackburn, Aziza Kadyri, Mae-ling Lokko, Meryl McMaster, Caroline Monnet, Katja Novitskova, Soe Yu Nwe, Odun Orimolade, Judith Raum, Cara Romero, Zina Saro-Wiwa, Haegue Yang.

„Wie tief greift der Staat in das private Leben ein?“ fragt die Ausstellung Alles unter dem Himmel. Im Fokus steht das Spannungsverhältnis von Familie und Staat im 20. Jahrhundert in China und Korea – zwischen Ideologie, Fürsorge und Kontrolle. Die Ausstellung ist kuratiert von Maria Sobotka, co-kuratiert von Lu Tian, Museum für Asiatische Kunst Berlin und zeigt Arbeiten von He Chongyue, Mao Tongqiang, Jane Jin Kaisen, Mirae kate-hers Rhee, Siren Eun Young Jung.

Vierzehn monumentale Statuen der Brandenburger Kurfürsten aus dem 17. Jahrhundert sind Teil der Dauerausstellung zur Geschichte des Ortes. Dargestellt wurde damals allerdings nur eine Hälfte der Familie – Frauen kamen in dieser Form der dynastischen Selbstdarstellung nicht vor. Die Intervention Systemrelevant: Frauen in Herrscherfamilien stellt den Skulpturen daher erstmals vier Fürstinnen aus vier Jahrhunderten gegenüber, zur Seite und in den Weg. Sie beleuchtet unterschiedliche Spielräume der weiblichen Hohenzollern im System Dynastie.

Außerdem anwesend ist die Filmemacherin Marina Gning, deren Dokumentationsserie über senegalesische Tochter-Vater-Beziehungen bereits seit Oktober im Erdgeschoss zu sehen ist.

18:00
Der Abend wird eröffnet durch die Spoken Word Performance von AVRINA, gefolgt von Grußworten durch Hartmut Dorgerloh, Generalintendant des Humboldt Forums und Raffael Gadebusch, Leiter des Museums für Asiatische Kunst. Minh Duc Pham, Hai Nam Nguyen, Kerstin Pinther, Ute Marxreiter, Maria Sobotka, Marina Gning und Alfred Hagemann stellen die Ausstellungen in kurzen Gesprächen vor.

Im Anschluss an die Eröffnung im 1. OG der Treppenhalle finden Kurator*innen- und Künstler*innenführungen in den jeweiligen Ausstellungen im 3. OG statt:

19:00-19:20
An das wir uns festhalten – Raum 312
mit Minh Duc Pham, Hai Nam Nguyen, Corç George Su-Ran Sichling und Cheryl Mukherji
Systemrelevant: Frauen in Herrscherfamilien – Treppenhalle 3. OG
mit Alfred Hagemann und Katja Gimpel

19:30-19:50
Sich verwandt machen – Raum 304
mit Kerstin Pinther, Ute Marxreiter, Soe Yu Nwe, Catherine Blackburn und Judith Raum
Alles unter dem Himmel – Raum 319
mit Maria Sobotka, Mirae kate-hers Rhee, Lu Tian

Die Ausstellungen können an der Eröffnung kostenlos besichtigt werden.
Weitere Veranstaltungen und Führungen in den Ausstellungen finden am 28. November statt.

Fluid Interdisciplinarities

Connecting Waters, Bridging Perspectives

Vom 23. bis 25. Oktober 2025 findet in Berlin das dreitägige Festival „Fluid Interdisciplinarities“ statt. Die Veranstaltung hat zum Ziel, ForscherInnen, KünstlerInnen und PraktikerInnen zusammenzubringen und wasserbezogene Forschung sowie -praktiken zu beleuchen. Die Veranstaltung wird vom Integrative Research Institute on Transformations of Human-Environment Systems (IRI THESys), dem IHE Delft Institute for Water Education und dem Team für Wissensaustausch mit der Gesellschaft sowie dem TA T – Tieranatomisches Theater am Zentrum für Kulturtechniken (ZfK) organisiert und umfasst akademische Sitzungen und öffentliche Veranstaltungen, darunter Filmvorführungen, Walkshops und künstlerische Interventionen. Das vielfältige Programm zielt darauf ab, den Wissensaustausch zwischen Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft zu fördern.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Flüssen wie Spree, Maas, Brahmaputra, Magdalena, Nil, Donau und Panke. Diese Flüsse werden keine eindimensionalen und abstrakten Themen bleiben, sondern durch vielfältige Diskussionen, kollaborative und partizipatorische Aktivitäten ergänzt werden. Diesem Thema widmet sich das Haus der Flüsse am Samstag, 25. Oktober, das in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Regina Hügli (One Body of Water) konzipiert wurde und interaktive Diskussionen und künstlerische Projekte zum Thema Wasser zeigt.

Programm & Anmeldung für das „Fluid Interdisciplinarities“ Festival

Die Veranstaltung wird von der Fritz Thyssen Stiftung gefördert.

Bildunterschrift: Lichtzeichnung von Fluss Limyros, 2015, Copyright Regina Hügli.

Wann: 23.-25. Oktober 2025

Wo: Tieranatomisches Theater, Zentrum für Kulturtechnik, HU Berlin Campus Nord, Philippstraße 13/Haus 3, 10115 Berlin

Kontakt: Pauline Münch, pauline.muench@hu-berlin.de

Ausstellungseröffnung am 10. Oktober 2025: „On Water. WasserWissen in Berlin“ im Humboldt Labor

Wasser ist Leben, kann aber auch zerstörend sein. Die Ausstellung „On Water. WasserWissen in Berlin“ zeigt ab dem 10. Oktober 2025 im Humboldt Labor aktuelle Forschungsprojekte des Berliner Exzellenzverbundes Berlin University Alliance (BUA) zum Thema Wasser. Flankiert werden diese durch künstlerische Positionen, die sich mit dem Element auseinandersetzen und dessen Vielseitigkeit anschaulich vermitteln.

Wasser ist allgegenwärtig – wir trinken es, baden darin, erleben es als Regen, Eis oder Fluss. Und doch bleibt es widersprüchlich: vertraut und unberechenbar zugleich. Mal ist es zu viel, mal zu wenig. Mal fließt es, mal fehlt es, mal überflutet es ganze Landstriche. Im Zuge des Klimawandels, wachsender Städte und globaler Ungleichheit wird Wasser zur Herausforderung. Es lässt sich nicht einfach kontrollieren und stellt eingeübte Umgangsweisen infrage. Wasser ist kein passives Objekt, sondern ein dynamisches Element, das neue wissenschaftliche Perspektiven und gesellschaftliche Aushandlungen erfordert. Die Ausstellung On Water. WasserWissen in Berlin zeigt Forschungsprojekte, die sich aus unterschiedlichsten Blickwinkeln mit Wasser beschäftigen. Sie alle versuchen, von seinen Eigenschaften zu lernen – etwa von seinen Kreisläufen, seiner Anpassungsfähigkeit und Verbindungskraft –, um Lösungen für die Zukunft zu finden. Vertiefende Gedanken in das Zusammenspiel von Mensch und Wasser vermittelt die Audiospur: In ihr erzählen Wissenschaftler:innen, warum es sich lohnt, dem Wasser zuzuhören – es weiß mehr, als wir denken.

Hintergrund

Ein Zuviel oder Zuwenig von Wasser kennzeichnet die Gegenwart: Kreisläufe und Systeme, die lange als selbstverständlich galten, sind verschoben, irritiert, verletzlich. Die Störung des aquatischen Gleichgewichts fordert auch die Wissenschaft heraus. Die Ausstellung „On Water“ zeigt, dass keine Wissenschaft alleine in der Lage wäre, die Komplexität der mit ihm verbundenen Zusammenhänge zu erfassen. Oft ist es erst das Zusammenwirken unterschiedlichster Wissensformen, das zum Verständnis und zu neuen Lösungen führt. Hierzu zählt das voneinander Lernen der verschiedenen, meist hoch spezialisierten Fachwissenschaften; sowie der Austausch und das Gespräch mit den Menschen, die in konkreten Traditionen und Erfahrungen leben und hierin ein Wissen eigener Art mitbringen. Es gehört zu den großen Herausforderungen der Zukunft, Formen des Dialogs und des Miteinanders zu etablieren, die geeignet sind, einander auf Augenhöhe zu begegnen.

Aufbau der Ausstellung

Die Ausstellung entwickelt ihre Argumentation entlang lebensweltlicher Motive der Begegnung mit dem Wasser: im Meer, an der Küste, in der Stadt, im Fluss, im Bad u.w.m. Auf allen diesen Ebenen gilt es, das Zuviel oder Zuwenig von Wasser auszugleichen. Die Ausstellung macht so anhand exemplarischer Forschungsprojekte Wissenschaft lebendig und anschaulich. Forschende der Berlin University Alliance beschäftigen sich zum Beispiel mit Pfützen in der Stadt, mit Strudeln in Flüssen und Straßenbrunnen in Berlin, mit dem Schmelzen der Gletscher in den Alpen, der Badewanne als therapeutischem Ort oder dem Leben an und in Flüssen. Die Stimmen der Wissenschaftler:innen werden in Form einer Audiospur hörbar, in der diese von ihrer Faszination für ihre Forschung zum und mit dem Wasser erzählen. So wird erfahrbar, wie vielfältig und komplex sich das WasserWissen in Berlin darstellt. Aber nicht nur dort: Die Ausstellung präsentiert auch ausgewählte Forschungsprojekte, die sich mit Lösungen für die Wasserknappheit in Ägypten und Kurdistan beschäftigen und dabei lokales Wissen berücksichtigen. Darüber hinaus wird eine juristische Initiative gezeigt, die sich mit der Frage auseinandersetzt, wie die Spree Rechte bekommen könnte. Über die vielen Forschungsprojekte hinweg deutet sich ein verändertes Verständnis von Wissenschaft an, das die Dynamik und Eigenlogik von Wasser ernstnimmt und auch die Grenzen des Wissens anerkennt. Wissenschaft beginnt, sich an das Wasser anzuschmiegen.

Berlin University Alliance

„On Water. WasserWissen in Berlin“ ist eine Ausstellung der Berlin University Alliance (BUA). Die Berlin University Alliance – der Exzellenzverbund von Freier Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technischer Universität Berlin und Charité – Universitätsmedizin Berlin – positioniert Berlin zu einem der führenden Wissens- und Innovationsräume der Welt, in dem über Disziplinen und Gesellschaftsbereiche hinweg integriert zusammengearbeitet wird. Gemeinsam trägt dieses Ökosystem zum nachhaltigen Gelingen der großen Transformationen bei. Die Berlin University Alliance wird gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und dem Land Berlin im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern.

Die Ausstellung „On Water. WasserWissen in Berlin“ bildet zusammen mit den Programmlinien „On Water. Dialoge“ und „On Water. Parcours“ ein Schwerpunktthema der Berlin University Alliance. Mehr Informationen zu Konzept, Veranstaltungen und Kontakt zu Expert:innen der Berliner Wasserforschung finden Sie hier

Weiterführende Informationen zum Humboldt Labor und zur aktuellen Ausstellung finden Sie auf der Website des Humboldt Labors.

Das Eröffnungsprogramm zu „On Water. WasserWissen in Berlin“ finden Sie auf der Seite des Humboldt Forums

Ausschnitt einer Zeichnung mit Linien, die aus kleinen Buchstaben gebildet sind

Paula Doepfner, „Out in front of a dozen dead oceans“

Ausstellung im Objektlabor Auf den ersten Blick abstrakt, wie Nebelschleier oder feines Geäst wirken die Zeichnungen von Paula Doepfner. Erst bei näherer Betrachtung ist das feine Schriftbild zu erkennen, das die Künstlerin auf feines Transparentpapier gebracht hat. Es sind Passagen aus Gedichten von Paul Celan, aber auch aus dem Istanbul-Protokoll.

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Beleuchtetes Diorama

Erinnerung, Identität, Weitergabe: Ein künstlerisches Diorama im Humboldt Forum

Wie wird persönliches Erleben zu kollektivem Wissen? Und welche Spuren hinterlassen familiäre Biografien in unserer Identität? Diesen Fragen widmete sich ein zehnwöchiger gesellschaftlicher Workshop im Rahmen des Clusters „Beziehungsweise Familie“ am Humboldt Forum. Als kollaboratives Projekt, das künstlerische, therapeutische und wissenschaftliche Perspektiven miteinander verband, wurde Wissen nicht als fertiger Lehrinhalt

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Ausstellungseröffnung „Beziehungsweise Familie“ am Humboldt Forum

Vater, Mutter, Kind? Überraschende Perspektiven auf das traditionelle Familienmodell in Vergangenheit und Gegenwart.

Familie: (Fast) jeder Mensch hat eine und jede ist doch anders! Aber was hält uns als Familie zusammen? Und wer hat sich das eigentlich ausgedacht? Mit einem Jahresprogramm erkundet das Humboldt Forum den Stoff, aus dem familiäre Bande gewebt sind. Ob löchrig oder engmaschig, am seidenen Faden, Patchwork oder Makramee: Beziehungsgeflechte sind das Thema – künstlerisch, historisch, wissenschaftlich, international und im Dialog mit der Berliner Stadtgesellschaft.

Erfahren Sie, was und wen Familie und Verwandtschaft alles umfassen kann und wie unterschiedlich das Miteinander gelebt wird. Alle Akteure des Humboldt Forums widmen sich gemeinsam dem Thema familiärer Beziehungsgeflechte der Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft in unterschiedlichen Formaten wie Ausstellungen, Performances, Diskussionen, Workshops, Führungen und Interventionen im ganzen Haus.

Ausstellungen und Interventionen

Die Besonderheit der Ausstellung ist, dass sie durch alle Ausstellungsräume und Sammlungen im Humboldt Forum führt. Den Einstieg in das Thema bieten zehn teils interaktive Treffpunkte in der Station Beziehungsweise(n) Familie im Erdgeschoss – von der eigenen Familienaufstellung über eine Virtual-Reality-Tischgemeinschaft bis hin zu persönlichen Erzählungen über Kosenamen; von globaler Familiengeschichte, Konflikten und Kompromissen bis zum persönlichen Schlüsselmoment. Hinterfragen und erweitern Sie Ihre Vorstellung und Ihr Verständnis von Familie. Lassen Sie Ihre Familienerfahrung an dieser Begegnung teilhaben!

Mehr als 40 ausgewählte Objekte im Ethnologischen Museum und Museum für Asiatische Kunst, aus dem historischen Berliner Schloss, im Humboldt Labor und in BERLIN GLOBAL sowie zusätzlich im Museum Knoblauchhaus werden Teil des Jahresprogramms. Sie zeigen, wie sehr Machtverhältnisse familiäre Biografien prägen. Und auch, wie persönliche Familiengeschichten am Ursprung großer Herrschaftsgeschichten oder Religionen stehen können.

Temporäre Ausstellungen widmen sich dem Erhalt bedrohter Sprachen aus aller Welt und der transgenerationellen Übertragung von Wissen. Und sie präsentieren zeitgenössische Positionen internationaler Künstler*innen, die auf die Familienrealität queerer und migrantischer Erfahrungen verweisen.

Veranstaltungen

Zahlreiche Veranstaltungen für Erwachsene und Kinder bieten neue Zugänge zu diesem Thema: Die Transkontinentale bringt dieses Jahr Familiengeschichten aus Afrika, Südamerika und Asien nach Berlin und ebenso das namibisch-deutsche Musiktheater People of Song, welches seine Europa-Premiere hat. Besonders bunt wird es Ende Oktober, wenn das Familienfest Dia de Muertos zum zweiten Mal im Humboldt Forum gefeiert wird. Dies als Ausblick, doch auch zur Eröffnung gibt es viel Programm: bei den ersten Thementagen im Oktober.

Care oder Chaos? Thementage 3.-5. Oktober 2025

An drei Thementagen im Anschluss an die Eröffnung der Ausstellung rückt das Humboldt Forum zentrale Fragen von Care, Pflege und familiären Beziehungen in den Mittelpunkt. Kleine Gesten, große Wirkung – in künstlerischen Interventionen, Performances, Lesungen und Gesprächen wird Familie neu gedacht: beim Workshop In the Dreamhouse, bei tänzerischen Interventionen in der Dauerausstellung, einem Kuchenbüfett mit heilenden Blumen und bei African Street Games für die ganze Familie. Mit dabei sind die Autorin und Musikerin Christiane Rösinger, das Resident Music Collective, die feministische Autorin Sophie Lewis, der Film Im Prinzip Familie von Regisseur Daniel Abma und viele mehr.

In den Werkräumen gibt es Drop-ins zum Mitmachen, Basteln und Erkunden und das Bilderbuchkino bringt eindrückliche Geschichten auf die Leinwand, gelesen von bekannten Stimmen mit musikalischer Begleitung.

Zwei weitere Thementage sind 2026 geplant: „Familiengeheimnisse“ und „Zusammen gegen Widerstände: alternative Formen des Zusammenlebens“.

Die Ausstellung eröffnet am 2. Oktober, 18 Uhr – die Teilnahme an der Eröffnung ist frei. 

Programm zur Eröffnung:

18:00

Begrüßung:

Hartmut Dorgerloh, Generalintendant des Humboldt Forums
Julia von Blumenthal, Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin
Sophie Plagemann, Künstlerische Direktorin und Vorstand der Stiftung Stadtmuseum Berlin
Lars-Christian Koch, Direktor des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin

Grußwort:

Konrad Schmidt-Werthern, Amtschef bei dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Inhaltliche Einführung:

Laura Goldenbaum, Solvej Helweg-Ovesen, Grit Keller, Alia Rayyan, Maria Sobotka, uw.

19:00

Kurzführungen zu den Ausstellungsinterventionen

19:30

Gesprächsrunden im Foyer

20:30

Musikset des Resident Music Collective aus ihrem neuen Programm Klangverwandtschaften

21:00

DJ-Set: Stella Zekri

Das Programm und die Ausstellung Beziehungsweise Familie (3.Oktober 2025 – 12. Juli 2026) wurden gemeinsam von allen Akteuren des Humboldt Forums kuratiert: Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, Ethnologisches Museum und Museum für Asiatische Kunst (Stiftung Preußischer Kulturbesitz / Staatliche Museen zu Berlin), Stiftung Stadtmuseum Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin. Gesamtkuratorische Leitung: Dr. Laura Goldenbaum (SHF).

Ort: Alle Etagen im Humboldt Forum und im Stadtmuseum/Museum Knoblauchhaus 

Laufzeit: Fr., 3. Oktober 2025 – So., 12. Juli 2026

Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do, Fr, Sa, So: 10:30 – 18:30 Uhr; Di: geschlossen

Neue Ticketpreise ab 3.10.2025, weitere Informationen unter Eintritt & Tickets

Am Themenwochenende vom 3. bis 5. Oktober 2025 gilt ermäßigter Eintritt.

Bildnachweis: Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, Foto: Getty Images, The Image Bank, Karan Kapoor